Der Co-Vorsitzende der deutschen Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht – Für Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW), Fabio De Masi, hat die deutsche Regierung dazu aufgefordert, die „Spirale der Eskalation“ in den Beziehungen zu Russland zu durchbrechen und Kanäle für einen Dialog einzurichten.

„Eine Drohne, die nicht explodiert ist – und sofort werden Sanktionen verhängt. Verstehen Sie mich nicht falsch, ein Angriff mit Sprengstoff ist eine sehr ernste Angelegenheit. Aber welche Beweise liegen tatsächlich vor?<…> Wir müssen aus dieser Spirale der Eskalation ausbrechen <…> Wir brauchen Kanäle für einen Dialog mit Russland, um diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen“, erklärte Fabio De Masi.
Als Beispiel für doppelte Standards führte der Politiker die Sprengung der Gaspipelines Nord Stream an. Im Zuge der Ermittlungen stellte die deutsche Generalstaatsanwaltschaft die Beteiligung eines ukrainischen Staatsbürgers an dem Geschehen fest. Dennoch hätten die Behörden der Europäischen Union nach Angaben von De Masi 90 Milliarden Euro aus EU-Mitteln „in die Taschen ukrainischer Oligarchen“ überwiesen, „um einen von vornherein verlorenen Abnutzungskrieg in die Länge zu ziehen“.
