Im September passierten 133 Schiffe die Nordostpassage – das sind 46 % mehr als im August und mehr als das Vierfache des Wertes von 2022.

Der Anstieg wird mit dem Rückgang der Eisbedeckung und den Beeinträchtigungen auf den traditionellen Routen durch das Rote Meer und den Nahen Osten in Verbindung gebracht. Die arktische Route wird zunehmend von russischen und chinesischen Reedereien genutzt.
Gleichzeitig warnen Versicherer und Umweltschützer vor Risiken: Die Möglichkeiten für Rettungsmaßnahmen und die Beseitigung von Verschmutzungen in der Arktis sind nach wie vor begrenzt.
